** Frettchen im neuen Zuhause eingewöhnen **

Als erstes müssen Sie sich im klaren sein das Frettchen Raubtiere sind und auch Zähne haben. Diese Zähne können auch unsere super sozialisierten und lieben Frettchenkinder einsetzen wenn man sie direkt überfordert. Daher hier einige sehr hilfreiche Tipps zur richtigen Eingewöhnung damit Ihre neuen Mitbewohner bei Ihnen und zu Ihnen auch genau so lieb und handzahm sind wie die Frettchenkinder es bei uns waren und sind.

Wir benötigen bei KEINEM unserer Frettchenkinder Handschuhe !! Ob Alttier, Jungtier oder auch Rüden in der Ranz. ALLE sind super handzahm und lieb uns gegenüber.

Dies kann jeder Besucher und Frettchenkinder-Käufer bestätigen der bei uns war und gesehen hat wie wir mit unseren Frettchenkindern umgehen und wie lieb sie sind. Der "Boss" sind und bleiben aber immer wir, bzw der Mensch !!

Frettchen sind Raubtiere und machen eine Rangordnung untereinander aus. Auch der neue Halter muß erst als neuer "Rudelführer" bzw "Boss" akzeptiert werden.

Die Frettchenkinder ziehen nun aus ihrer bekannten Umgebung aus und werden vom "großen" Rudel, ihren Geschwistern und "Kumpels"  getrennt. Auch kann der Transport ins neue Zuhause für das eine Frettchen mehr Stress bedeuten als für ein anderes.

Nun kommen die Frettchenkinder im neuen Zuhause an. Neue Umgebung, neue Gerüche, neue Geräusche, aus dem geliebten "Frettchenkinder-Kindergarten" ausgezogen und von den vielen anderen Frettchenkindern getrennt. Leider bedenken viele neue Frettchenhalter nicht was das/die Frettchen in der kurzen Zeit nun alles erlebt haben und verarbeiten müssen. Auch müssen einige Frettchen erst Vertrauen zum neuen Halter und der Umgebung auf bauen.

Wenn Mann/Frau nun gleich am ersten Tag meint mit den Frettchen alles machen zu können, kann das schnell nach "hinten" losgehen und die Tiere können aus Angst und Abwehrverhalten auch schon mal zwicken oder sogar beißen. Die Tiere benötigen nun erstmal Ruhe um alles kennen zu lernen.

Tipps und Rätschläge zur richtigen Eingewöhnung

Wenn Ihre Frettchenkinder in ihrem neuen Zuhause ankommen, sollten Sie umgehend in ihre neue "Eigentumswohnung" einziehen.Sei es ein eigenes Frettchenzimmer, Außen- oder Innenvoliere.

Beim rausnehmen der Frettchen aus ihrer Transportbox ist nun auch schon vorsicht geboten, da wie geschrieben die Frettchen unter Stress stehen können. Ziehen Sie hier notfalls einen Handschuh an oder lassen die Frettchen aus der Box in ihr neues Gehege laufen. Bitte noch nicht händeln und schmusen mit den Frettchen. Die neuen Mitbewohner mit frischem Wasser, TrockenFutter, Obst/Gemüse und je 2 Eintagsküken versorgen.

Nun können Sie Ihre Frettchen von "draußen" beobachten, mit den Tieren sprechen und ihren eigenen "Alltag" genauso weiter führen wie vorher.  

Lassen Sie die Frettchen bitte 3 bis 5 Tage, ohne sie anzufassen, in ihrer "Eigentumswochnung". Damit die Tiere sich erstmal eingewöhnen können und sich akklimatisieren. Versorgen Sie die Frettchen gut und regelmäßig und sprechen sie auch immer wieder mit ihnen. Sie werden merken das die Frettchen sich am 2 Tag schon ganz anders verhalten als bei ihrer Ankunft.

Am 4ten oder 5ten Tag im neuen Zuhause können Sie Ihre Frettchen nun händeln und auch endlich mit ihnen spielen.

Die neuen Mitbewohner werden dann schnell Vertrauen zu Ihnen fassen und sind dann die selben lieben Tiere die sie es auch bei uns waren.

Aber immer daran denken das Mann/Frau für die Frettchen ganz neue "Rudelführer" sind und Mann/Frau auch von einigen Frettchen erst später richtig akzeptiert werden.

          Also immer den Tieren Zeit lassen und sie auch "verstehen"

Sollten Sie noch Fragen zur Eingewöhnung haben oder treten trotz allem Probleme auf stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Wir geben unsere Frettchen grundsätzlich nur gut sozialisiert und als Schmuse-Frettchen an unsere Kunden ab.

Viele neue Besitzer geben leider den neuen Mitbewohnern allerding sehr wenig oder gar keine Zeit zur Eingewöhnung ins neue Heim. Dies ist aber das wichtigste damit sich beide Parteien auch aneinander gewöhnen und sich akzeptieren und respektieren.

Es sollte bedacht und auch auf jeden Fall berücksichtigt werden das für die Frettchen es sehr sehr wichtig ist sich in aller Ruhe und mit Zeit an die neue Umgebung, den neuen Geräuschen und Gerüchen, den neuen Besitzern, einfach an alles neuem bzw der neuen Lebenssituation zu gewöhnen.

Nur so werden beide Seiten, die Frettchen und die neuen Besitzer auch vertrauen zueinander haben bzw bekommen. Man muß immer bedenken das die Frettchen aus ihrer alten und seit ihrer Geburt bekannten Umgebung kommen und häufig dieser auch nachtrauern und vermissen. 

Wenn Sie als Käufer/neuer Besitzer nun den neuen Mitbewohnern keine Zeit geben sich an die neue Umgebung und an Sie zu gewöhnen können Frettchen, weil sie von allen neuen Einflüssen völlig überfordert sind, ihren Charakter ändern und auch mal beißen.

Um dies zu vermeiden sollten Sie den Frettchen Zeit zur Eingewöhnung geben und die Frettchen nicht überfordern. Dann werden Sie auch von Anfang an sehr viel Spaß mit Ihren neuen Mitbewohnern haben.

Lassen Sie die ersten 2 - 4 Tage die neuen Mitbewohner erst einmal "nur" ihr neues Zuhause kennen lernen. Sprechen Sie mit den Frettchen, damit die Ihre Stimme kennen lernen und vertrauen zu ihnen haben. Nehmen Sie die Frettchen die ersten Tage nur aus Ihrer Voliere wenn die Tiere es Ihnen zeigen das sie es auch wollen. Die Frettchen sollten alleine auf Sie zukommen und Sie nicht nach den Tieren schnell greifen. Überfordern Sie die Tiere nicht.

Dies ist der Grundstein dafür das das zusammen Leben von Anfang an und ohne "beißen" klappt und Sie auch die "Schmuse-Frettchen" bei sich Zuhause haben die sie bei uns auch waren.

Leider kommt es auch vor das den Frettchen diese Zeit der Eingewöhnung nicht gegeben wird und das zusammen Leben von Mensch und Frettchen sich dann als sehr schwierig erweist und die neuen Besitzer genauso wie die Frettchen mit der Situation absolut überfordert sind.

Rufen Sie uns einfach an und Fragen Sie was Sie falsch machen. Wir helfen Ihnen gerne und sind für Sie da.

Die Schuld daran haben aber nicht wir als Züchter sondern die neuen Besitzer die zu viel auf einmal von den Tieren verlangen. Bei uns sind und waren es ganz liebe "Schmuse-Frettchen".

Es ist auch schon vorgekommen das uns ein Frettchenkäufer anrief und sagte das die Frettchen ihn zwicken und er habe nun auch Angst vor den Tieren.

Der Käufer hat uns dann Tags darauf mit den beiden nochmal besucht und wir haben Ihm gezeigt das die beiden nicht bissig sind. Sie waren bei uns wieder die "Schmuse-Frettchen" die sie vorher auch waren. Er hatte den Tieren einfach keine Zeit gegeben sich an ihn zu gewöhnen und vertrauen zu ihm aufzubauen.Wir haben ihm dann nochmal den richtigen Umgang mit den Tieren gezeigt und erklärt. Wir haben dann 3 Tage täglich miteinander telefoniert und alles klappt nun wunderbar und er ist sehr sehr glücklich und zufrieden mit "unseren" Frettchen.

Wenn mal Probleme auftauchen sollten, immer sich bei uns melden und wir stehen gerne mit gutem Rat und Hilfe zur Seite.

Wie Sie sich richtig verhalten beim "Neueinzug" Ihrer "Frettchenkinder" im neuen Zuhause

Aus gegebenem Anlass möchten wir freundlich darauf hinweisen, dass unsere Texte dem Copyright unterliegen und aus unserem "Gedankengut entsprungen"ist. Daher bitten wir von Kopien, auch auszugsweise, Abstand zu nehmen und unser Eigentumsrecht zu achten!