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Frettchen gehören zu den Raubtieren und sind aus diesem Grund auch häufig sehr dominant, weil sie der "Rudelführer" werden möchten. Dies bedeutet sie möchten der "Chef" vom Rudel sein und zum Rudel gehört dann auch der Mensch. Das eine Frettchen mehr und das andere weniger.

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig Frettchen von Klein auf richtig zu erziehen, zu sozialisieren und ihnen klar zu machen das sie alles vom Menschen haben können aber der "Boss" der Mensch ist.

Dies geschieht in dem der gute Züchter sich täglich viele Stunden mit seinen Frettchen und gerade mit den Welpen beschäftigt. Es ist ganz wichtig Frettchen im Welpenalter, das ist die "Hauptprägezeit", schon zu erklären und zu zeigen das der Mensch der Chef vom Rudel ist.

Frettchen-Welpen die in der Aufzucht sehr viel alleine sind bzw nicht mehrere Stunden täglich zu unterschiedlichen Zeiten vom Züchter in die Hand genommen und sozialisiert werden sind oder werden häufig "Beisser". Dies ist später sehr schwer wieder zu korrigieren.

Sie sollten als unbedingt beim Kauf darauf achten, dass der Züchter seine Frettchen und die Welpen problemlos und ohne Angst anfasst und mit ihnen knuddeln und spielen kann ohne gebissen zu werden. Sollte der Züchter Handschuhe anziehen um die Frettchen bzw Welpen in die Hand zu nehmen raten wir ihnen dringend vom Kauf ab. Diese Frettchen sind sehr schwer neu zu sozialisieren und bleiben sehr häufig "Beisser". Gerade Anfänger sind da sehr schnell überfordert und verlieren dann die Lust an der Frettchenhaltung. Obwohl es das schönste Hobby auf der Welt ist.

Wenn sie Frettchen aus unserer Zucht kaufen, wo die Welpen täglich  "betüddelt" und sozialisiert werden, es also die reinsten "Schmusetiere" sind, ist dies die beste Voraussetzung das sie von Anfang an viel Spass mit ihren neuen Mitbewohnern haben.

Dies bedeutet aber nicht, das die Frettchen sich bei der Ankunft im neuen Zuhause genau so verhalten werden wie bei uns.

Es ist nun alles neu für die neuen Mitbewohner. Neue Gerüche, neue Umgebung, andere Menschen, neue Geräusche. Einfach alles ist anders als im alten Zuhause. Häufig sind dann Frettchen von der Flut der neuen Eindrücke überfordert. Man sollte ihnen dann einige Zeit geben um sich an die neuen Verhältnisse zu gewöhnen. Dies bedeutet erstmal nicht viel rausnehmen und die Frettchen einfach selber die Umgebung erkunden lassen. 

In dieser Phase kann es dann vorkommen das die neuen Mitbewohner versuchen der Ranghöchste zu werden. Dies zeigt sich darin das sie anfangen zu zwicken und in seltenen Fällen sogar zu beissen. Dies müssen sie dann aber sofort unterbinden und den Frettchen ganz deutlich zeigen das sie der Chef vom Rudel sind und auch bleiben.

Dies erreichen sie in dem sie klar und deutlich NEIN sagen. Sollte das nicht reichen hilft häufig ein stupser auf die Nase um die Rangortnung wieder herzustellen. Bitte die Frettchen nicht anpusten. Damit erreichen sie das Gegenteil da Frettchen es überhaupt nicht mögen angepustet zu werden 

Aber wenn sie sich den Frettchen gegenüber dann richtig verhalten und den Tieren klar und deutlich zeigen das sie das Verhalten nicht akzeptieren da sie der "Boss" sind, werden es wieder sehr schnell die "Schmusetiere" die sie vorher waren.

Ganz wichtig und Voraussetzung ist das es beim Züchter handzahme und sozialisierte Frettchen waren die den Menschen akzeptieren und als Rudelführer respektieren, so wie es bei unseren Welpen der Fall ist !!!

Darum immer darauf achten wie der Züchter bzw Verkäufer mit seinen Frettchen hantiert und umgeht. Den das ist das Ausschlaggebene um liebe und handzahme Frettchen zu haben.