Der Staupe-Virus ( Canine distemper ) gehört zur Gruppe der Paramyxoviren. Viele Tierarten wie Hund, Katze, Fuchs und Marder sind als natürliche Wirte bekannt. Besonders Frettchen sind für den Staupevirus sehr empfänglich. Die Krankheit führt so gut wie immer zum Tod der infizierten Frettchen. Auch ist eine leichte Erkrankung durch einen ungeeigneten Impfstoff möglich. Die Infektion findet durch direkten, aber auch durch indirekten Kontakt mit infizierten Tieren statt. Aus diesem Grund ist die Staupeimpfung mit Febrivac Dist von IDT ein "MUSS" !!!
Es gibt zur Zeit nur einen zugelassenen Impfstoff gegen Staupe bei Frettchen und das ist Febrivac Dist von IDT. Bitte achten Sie bei Nachimpfungen Ihrer Frettchen darauf das ihr Tierarzt genau diesem Impfstoff verwendet und auf keinen Fall eine Hunde bzw Katzen 5 bzw 7 fach Impfung verabreicht. Impfstoffe auf der Basis von Hundezelllinien sind für Frettchen gefährlich, weil diese Krankheiten übertragen können und der Organismus Antiviren produzieren soll für Krankheiten die ein Frettchen nicht bekommen kann. Es sollten nur Vakzinen auf Basis von Hühnerembryo-Kulturen verwendet werden. Diese sind sicher und es entwickelt sich eine gute Immunität. Und da ist nur Febrivac Dist in Deutschland zugelassen.
Mehrere Stämme des humanen Influenzavirus können bei Frettchen eine Symptomatik auslösen. Dies bedeutet das Frettchen häufig die gleichen Grippeviren haben wie wir Menschen und sich Frettchen untereinander aber auch von uns oder aber auch wir uns vom Frettchen mit einer Erkältung bzw Grippe anstecken können. Die Virusausscheidung dauert vom Beginn der Fieberperiode an etwa 3 bis 4 Tage.
Der Verlauf der Influenza ist vergleichbar wie beim Menschen.Nach einer Inkubationszeit von 48 Stunden steigt die Körpertemperatur bis auf 40-41°C, um nach 2 Tagen wieder abzufallen.Die Tiere niesen, die Augen tränen und die Nase läuft. Der Appetit wird weniger und die Tiere sind apathisch.Über eine kurze Zeit können Leberfunktionsstörungen und eine Diarrhoe auftreten. In sehr seltenen Fällen kann bei Jungtieren durch Komplikationen eine Taubheit ausgelöst werden.
Leider wird in vielen Fällen die Influenza bei Tierärzten als Staupe diagnostiziert und falsch behandelt. Die Krankheit dauert meist nur eine Woche und eine Medikationen ist nicht nötig.Sekundärinfektionen, junge sowie ältere Tiere werden mittels Antibiotika verhindert bzw. therapiert.