Frettchen sind Raubtiere bzw domestizierte Wildtiere. Sie werden immer einen gewissen "Wildtiergeruch" haben und auch behalten
Der Mensch riecht bzw empfindet diesen Geruch unterschiedlich. Der eine empfindet denn Geruch als angenehm, der andere meint es stinkt, der nächste wiederrum nimmt denn Geruch gar nicht war.Sie als Frechtenhalter oder der der es werden möchte muß für sich selber entscheiden wie er den Geruch empfindet.
Nicht kastrierte Frettchen riechen besonders in der Ranzzeit bedeutend mehr. Darum empfehlen wir auch Wohnungsfrettchen zu kastrieren bzw wenigstens in der Ranzzeit draußen zu pflegen.Gerade nicht kastrierte Rüden können in der Wohnung schon eine sehr große "Geruchsbelästigung" darstellen. Dieser Geruch in der Wohnung sollte nicht unterschätzt werden. Ihre Nachbarn und Ihr Besuch wird es Ihnen danken.
Die Kastration führt dazu das sich der Geruch des fettigen Hautsekretes um ca.90% verringert und die "Geruchsbelästigung" doch sehr stark abnimmt.Gleichzeitig wird auch das hin und wieder in der Ranzzeit zu beobachtete aggressive und dominante Verhalten bei den Rüden nicht mehr so ausgeprägt sein.
Ein sehr starker und aggressiver Geruch kann beim entleeren der Analdrüsen bei Frettchen auftreten. Frettchen entleeren ihre Analdrüsen aber nur bei Stress, Panik oder Angst.
Das bedeutet wenn man mit Frettchen so umgeht wie es sein sollte und dem Tier diese Faktoren nicht aussetzt wird es auch diese "Waffen" der Verteidigung nicht einsetzten.
Vom routinemäßigen entfernen der Analdrüsen raten wir ausdrücklich ab. Gleichzeitig ist das entfernen der Analdrüsen aus Tierschutzrechlichen Gründen VERBOTEN !!!!
Sollten die Analdrüsen jedoch mal entzündet sein und eine Tierärztliche Therapie war nicht hilfreich dürfen diese entfernt werden.