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Vorweg sollte jedem klar sein das Frettchen sehr gesellige Tiere sind und denn Artgenossen brauchen. Denn Artgenossen kann kein Mensch oder anderes Tier ersetzen !!!!

Wie auch ?? Wie soll ein anderes Tier oder der Mensch mit dem Frettchen gemeinsam durch Röhren rennen, mit ihm aus einen Napf fressen und trinken,die langen gemeinsamen Schlafphasen von 18-20 Stunden aneinander gekuschelt verbringen wenn andere Tiere und der Mensch ganz andere und bzw kürze Schlafintervalle haben ??Frettchen brauchen denn Artgenossen. Ob zu zweit oder in der Gruppe.  Frettchen alleine zu pflegen ist sehr egoischtisch  vom Halter und grenzt an "Tierquälerei".

Die Käfiggröße sollte den Lebensansprüchen der Frettchen gerecht werden. Nach dem Gutachten des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sollten Musteliden, zu denen auch Frettchen gehören, ein Raum von 1-4 Quadratmeter pro Tier zur Verfügung haben. Dies ist im Tierschutzgesetzt verankert.

Für zwei Frettchen sollten also mindestens zwei Quadratmeter zur Verfügung stehen. Diese Vorgabe ist als Grundfläche also Mindestanforderung gedacht.Die unterschiedlichen Ebenen, Röhren und Podeste sollten in der Berechnung nicht mit eingezogen werden.

Das Schweizer Tierschutzgesetzt schreibt sogar eine Mindestgröße für 2 Frettchen von 6 Quadratmetern vor.

Bei Kleinen Käfigen oder Zimmervolieren in der Wohnungshaltung, die aber auch mindestens einen Quadratmeter Grundfläche pro Frettchen haben müssen, sollte zum Ausgleich jeden Tag mehrere Stunden ein freilauf in der Wohnung statt finden.

Da man im Handel sehr schwer denn passenden Käfig von der Größe und vom Preis passend findet, empfehlen wir denn Selberbau. Selbstbau hat denn Vorteil das man das Gehege so bauen kann wie Platz vorhanden ist und es optisch auch zum Inventar paßt. Hier gilt die Faustregel: Zu großes Gehege gibt es nicht, nur zu klein.

Der Käfig sollte unterteilt sein in 4 Ebenen oder Podeste/Plätze.

Zum ersten einen Futter und Trikplatz. Trinkwasser bitte nicht in einer Nippeltränke anbieten. Frettchen sind keine Nagetiere und können ihren hohen Wasserbedarf auch nicht darüber decken.

Zum zweiten denn Schalfbreich. Zum Wohlbefinden der Frettchen ist es wichtig das sie zum schlafen eine Rückzugsmöglichkeit haben. Hierfür sollte eine oder bei mehreren Frettchen auch ruhig 2 oder sogar 3-4 Schlafhäuschen zur Verfügung stehen.Die Schlafhäuschen sollten so bemessen sein das die Tiere sich aneinander "kuscheln" können und durch Ihre Körperwärme Ihre"Schlafhöhle" aufwärmen. Wir haben die Erfahrung gemacht das für zwei Frettchen ein Schlafkasten mit den ca. Maßen von 20 x 30 cm und einer ca. Höhe von 20 cm optimal ist.

Zum dritten die Toiletten bzw Kotkisten. In der Wohnungshaltung haben sich Katzentoiletten bewährt. Da Frettchen sehr reinliche Tiere sind nehmen Sie diese normalerweise sehr schnell an. Immer darauf achten das nur nicht staubenes Einstreu verwendet wird da Frettchen gerne mit der Nase wühlen und staubendes Einstreu eine Irritation der Schleimhäute von Nase, Kehlgang und Lungen hervor rufen kann, was zu niesen und husten führen kann. Aus diesem Grund sollte man auch kein Sägemehl, Heu oder Stroh bei Frettchen verwenden.

Zum vierten der Spielplatz. Die Voliere/Gehege sollte mit unterschiedlichen Spielmöglichkeiten ausgestattet sein. Über Bälle, Röhren, Hängematten, Tunnel, Schaukel, Wippe und und und. Jeder wird nach der Zeit selber rausfinden mit was seine Frettchen sich am liebsten beschäftigen. Wichtig ist das man alles immer wieder verändert und neu herrichtet damit die Tiere imer wieder was anderes erleben und neu erkunden können.Als Hängematten haben sich bei uns super Kartoffelsäcke bewährt.Durch Ihre raue Oberfläche können Frettchen sich kratzen, massieren und kommen so viel besser aus dem Fellwechsel.Ein einfacher Schuhkarton dann auch schon viel Freude denn Tieren bereiten.