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Man unterscheidet hier in zwei unterschiedlichen Parasitenformen.



Tritt häufig bei Jung-Frettchen im alter von 6-16 Wochen auf die falsch ´bzw minderwertig ernährt werden und sehr viel Stress ausgesetzt sind. Kann aber nur in einer Kotprobe nachgewiesen werden.

Therapie: Tierärztlich Untersuchung und Behandlung durch denn Tierarzt mit Bactrimel ( Sulfamethoxazol + trimethoprim ). Gleichzeit alles säubern/desinfizieren und die Frettchentoilette und Ausscheidungen täglich mehrmals entfernen und reinigen.


Frettchen sind sehr selten mit Darmwürmern befallen. Offenbar haben Frettchen eine natürliche Resistenz gegen diese Art von Würmern.

Eventuell können Frettchen unter folgenden Infektionen leiden: Cestoden und Nematoden.

Therapie: Über denn Tierarzt wird Stronghold oder Drontal verabreicht.



Frettchen werden genauso von Flöhen befallen wie Hund oder Katze. Es tritt dann meistens ein häufiges jucken der Tiere auf. wenn die Flöhe nicht bekämpft werden können in seltenen Fällen auch allergische Reaktionen auftreten.

Therapie: Flohmittel die auch bei Hunden und Katzen eingesetzt werden sind bei Frettchen auch hilfreich. Als sehr gut hat sich Frontline erwiesen. Das ganze Tier wird eingesprüht ( bitte die Augen schützen ) und die Schlafmöglichkeiten.


Man unterschiedet hier in zwei unterschiedlichen Räude Formen.

1,) Generalisierte Form:

Über den ganzen Körper bildet sich ein Schuppengeflecht mit Krustenbildung aus. Im Endstation und bei nicht Behandlung entsteht eine Verdickung mit Faltenbildung. Die am stärksten befallenden Stellen sind die Ohren, der Nasenrücken und die Innenseiten  der Oberschenkel.

2,) Lokalisierte Form:

Diese befällt nur die Zähen und Füße der Frettchen. Die Füße sind geschwollen, gerötet und mit Schuppenflechte bedeckt. Teilweise zeigen Sie auch offene Stellen die vom Frettchen weiter aufgebissen werden durch das hohe jucken. Die Nägel sind verdickt und lang gewachsen. Im Endstation können diese ausfallen.

Therapie:

Der Tierarzt sollte beide Arten mit Stronghold behandeln.


Diese Räudemilbe lebt in denn Ohren von Hunden und  Katzen. Leider auch in Frettchenohren. Die Übertragung der Ohrmilbe erfolgt durch Kontakt mit anderen Tieren. Der Zyklus der Ohrräude verläuft über ein Larven und zwei Nymphenstationen, er dauert ca. 3 Wochen bis das Tier voll befallen ist.Die Milben verursachen Entzündungen, Irritationen des Gehörganges und teilweise auch Gleichgewichtsstörungen. Bei nicht Behandlung kann das Trommelfell geschädigt werden. Die meisten Frettchen sind symptomfreie Träger. Wenn die Frettchen häufig denn Kopf schütteln, mit dem Ohr sich an Gegenständen scheuern oder kratzen sollte man die Ohren kontrollierten. Häufig sind dann die Ohren schon mit reichlich tiefbraunem bis schwarzen Ohrenschmalz gefüllt.

Therapie:

Über denn Tierarzt wird Stronghold verabreicht. Meistens reicht eine einmalige Anwendung.Bei sehr starken Befall können die Ohren zusätzlich mit Kochsalzlösung gespült werde. Wichtig ist das alle Frettchen und andere Tiere gleichzeitig behandelt werden da die Ohrmilbe sehr ansteckend ist und sich schnell verbreitet.Auch sollte drauf geachtet werden das die behandelten Tiere nicht mit unbehandelten Tieren in Kontakt kommt. Auch nur ein kurzer Kontakt ( Frettchentreffen, Körung oder ähnliches) kann erneut zur Infektion führen.